Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - S -

 

Françoise Sagan, franz. Schriftstellerin (1935 - 2004)

  • Leute die auf Rosen gebettet sind verraten dich dadurch,
    dass sie immer zu über die Dornen jammern!
  • Für das Wohlbefinden einer Frau sind bewundernde Männerblicke wichtiger als Kalorien und Medikamente.
  • Viele, von denen man glaubt, sie seien verstorben, sind bloß verheiratet.

Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller (1900 - 1944)

  • Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.
  • Der Friede ist ein Baum, der eines langen Wachstums bedarf.

Franz von Sales, franz. Bischof (1567 - 1622)

  • Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer, mit Maulwurfsaugen unsere eigenen.

Adele Sandrock, deut. Schauspielerin (1864 - 1937)

  • Viele Kinder sind deshalb verzogen, weil man Großmütter nicht übers Knie legen kann.

Jean Paul Sartre, franz. Philosoph (1905 - 1980)

  • Wenn zwei Philosophen zusammentreffen, ist es am vernünftigsten,
    wenn sie zueinander bloß "Guten Morgen" sagen.
  • Jugend will, dass man ihr befiehlt, damit sie die Möglichkeit hat, nicht zu gehorchen.

Cicely Saunders, engl. Ärztin und Sozialarbeiterin (1918 - 2005)

  • Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

Telly Savalas, amerik. Schauspieler (1922 - 1994)

  • Die modernen Sklaven werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminkalendern angetrieben.

Franz Christoph Schiermeyer, deut. Aphoristiker (geb. 1952)

  • Man kann viel aus der Geschichte lernen. Aber offensichtlich nicht alles behalten.
  • Kleine Kinder nimmt man an die Hand. Grosse beim Wort.
  • Nichts zähmt besser als Füttern.
  • Der Dumme weiß nicht nur alles - er sagt es auch.

Frederick Schiff

  • Oft erkennt man wie dumm man war, nie wie dumm man ist.

Friedrich Schiller, dt. Dichter und Dramatiker (1759 - 1805)

  • Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt,
    der wird nie die Wahrheit erobern.
  • Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn!
    Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
  • Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.
  • Den besten Staat und die beste Frau erkennst du daran, daß man von beiden nicht spricht.
  • Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
  • Was ein Schwert auszurichten mag, tut auch ein Wort der Güte.

Carlo Schmid, deut. Politiker (1898 - 1979)

  • Der noble Humor grinst nicht, sondern lächelt.
  • Der Mensch hat viele Bedürfnisse. Das Geltungsbedürfnis steht obenan.

Harald Schmidt, deut. Moderator (geb. 1957)

  • Es gibt sowieso nur zwei sinnvolle Bundesländer: Aldi Nord und Aldi Süd.
  • Viagra ist verschreibungspflichtig. Jetzt bekommt der Satz: "Mein Arzt hat mich hängen lassen", eine völlig neue Bedeutung.

Werner Schneyder, öster. Kabarettist (geb. 1937)

  • Einsamkeit ist Belästigung durch sich selbst.

Lothar Schmidt, deut. Politiker (1898 - 1979)

  • Als ich jung war, glaubte ich, ein Politiker müsse intelligent sein.
    Jetzt weiss ich, dass Intelligenz wenigstens nicht schadet.
  • Wohlstand ist der Überfluss des Notwendigen.

Arthur Schoppenhauer, deut. Philosoph (1788 - 1860)

  • Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.
  • Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen.
  • Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht.
    Sobald er dies tut, ist er sicher, nichts zu sagen, das er nachher bereut.
  • Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es.
  • Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.
  • Vergeben und vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.
  • Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte,
    ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.
  • Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage:
    in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.
  • Der Mensch ist im Grunde ein wildes Tier.
    Wir kennen es bloß im Zustand der Bändigung und Zähmung.
  • Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
  • Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet.
  • Man muß denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten.
  • Das Geld gleicht dem Seewasser.
    Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger wird man.
  • In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.
  • Jedes überflüssige Wort wirkt seinem Zweck gerade entgegen.
  • Je mehr Gedankenstriche in einem Buch, desto weniger Gedanken.
  • Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
  • Ein ernster Mensch sein und keinen Humor haben, das ist zweierlei
  • Die Menschen sind tausendmal mehr bemüht, sich Reichtum als Geisteshaltung zu erwerben, während doch ganz gewiss, was man ist, viel mehr zu unserem Glücke beiträgt, als was man hat.

Rupert Schützbach, deut. Aphoristiker (geb. 1933)

  • Nicht beim Kauf, beim Lesen gehen Bücher in unser Eigentum über.

Robert Schumann, deut. Komponist (1810 - 1856)

  • Das Talent arbeitet, das Genie schafft.

Christine von Schweden, Königin von Schweden (1626 - 1689)

  • Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.

Albert Schweitzer, deut. Theologe und Arzt (1875 - 1965)

  • Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt.
  • Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.
  • Keine Zukunft vermag gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst.
  • Der ärmste Mensch ist der, der keine Aufgabe mehr hat.
  • Verschiebe die Dankbarkeit nie.
  • Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
    Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

Haile Selassie, äthiop. König (1892 - 1975)

  • Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der eigene Vorteil aufhört.

Peter Sellers, engl. Schauspieler (1925 - 1980)

  • Wenn man die Inschriften auf den Friedhöfen liest,
    fragt man sich unwillkürlich, wo denn eigentlich die Schurken begraben liegen.
  • Make-up und Parfüm sind die chemische Kriegsführung der Frau zur Eroberung des Mannes.

Marcus Lucius Annaeus Seneca, röm. Rhetoriker
(54 v.Chr. - 39 n.Chr)

  • Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.
  • Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
    sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Dem Wagemutigen hilft das Glück, der Faule steht sich selbst im Weg.
  • Eine gute Rede hat einen Anfang und ein Ende und dazwischen ist sie ziemlich kurz.
  • Nirgendwo ist der, der überall ist.
  • Ein Verbrechen muss durch ein Verbrechen vertuscht werden.
  • Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.
  • Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
  • Den guten Steuermann lernt man im Sturme kennen.

Lucius Annaeus Seneca, röm. Philosoph (1 - 56)

  • Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.

William Shakespeare, engl. Dramatiker (1564 - 1616)

  • Faulheit ist die Dummheit des Körpers und Dummheit die Faulheit des Geistes.
  • Wir denken viel zu selten an das, was wir nicht haben, aber immer zu oft an das, was uns fehlt.
  • Die Hoffnung ist oft ein Jagdhund ohne ohne Spur.

George Bernard Shaw, anglo-irischer Schriftsteller (1856 - 1950)

  • Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
    Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft,
    während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch.
  • Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit als ein ungeübter Körper.
  • Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.
  • Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?
  • Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser.
    Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.
  • Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt,
    dann wäre sie heute noch nicht fertig.
  • Es kommt darauf an, sich zu unterscheiden – ein Engel im Himmel fällt niemandem auf.
  • Ein guter Charakter kann zuweilen den Erfolg im Leben außerordentlich behindern.
  • Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut.
  • Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.
  • Was man Sparen nennt, heißt nur, einen Handel für die Zukunft abschließen.
  • Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise,
    sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.
  • Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat,
    sind die, die bei sich selbst anfangen.
  • Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man pausenlos dazulernen muß.
  • Die Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik verbessern.
  • Haß ist die Rache eines Feiglinges dafür, dass er eingeschüchtert ist.
  • Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die es ankommt.
  • Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.
  • Die Strafe des Lügners ist mitnichten, dass man ihm nicht mehr glaubt,
    sondern, dass er niemandem mehr glauben kann.
  • Die meisten Menschen kommen mit ärztlicher Unterstützung auf die Welt und verlassen sie auf dieselbe Weise.
  • Geld ist ein Mittel, um alles zu haben bis auf einen aufrichtigen Freund,
    eine uneigennützige Geliebte und eine gute Gesundheit.
  • Die christliche Lehre von der Nutzlosigkeit der Strafe und der Gottlosigkeit der Rache hat trotz ihrer einfachen Vernünftigkeit nicht einen einzigen Menschen unter allen Nationen bekehrt.
  • Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, dass man es nicht begehrt.
  • Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen.
  • Wir lernen aus Erfahrung, dass die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.
  • Frau: die einzige Mausefalle, die der Maus nachläuft.
  • Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.
  • Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber verweilen kann er dort nicht lange.

Vittorio de Sica, ital. Schauspieler (1901 - 1974)

  • Ehe ist die bedingungslose Kapitulation des Eroberers.
  • Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird.
  • Die Bibel lehrt, unsere Feinde zu lieben wie unsere Freunde - vermutlich weil es dieselben sind.

Werner von Siemens, deut. Erfinder und Industrieller (1816 - 1892)

  • Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.

Georg Simmel, deut. Philosoph und Soziologe (1858 - 1918)

  • Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

Frank Sinatra, amerik. Sänger (1915 - 1998)

  • Striptease ist Anatomieunterricht mit Musik.

Samuel Smiles, engl. Schriftsteller (1812 - 1904)

  • Der kürzeste Weg, um vieles zu erledigen, ist immer nur eine Sache zu machen.

Sokrates, griechischer Philosoph (469 - 399 v. Chr)

  • Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind,
    dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.
  • Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.
  • Wer glaubt etwas zu sein, hört auf etwas zu werden.
  • Glaubst Du, man könne in Bewunderung mit etwas verkehren, ohne es nachzuahmen?
  • Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität.
    Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
  • Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.

Hans Söhnker, deut. Schauspieler (1903 - 1981)

  • Eine Liebeserklärung ist wie die Eröffnung beim Schach:
    Die Konsequenzen sind unabsehbar.

Siegfried Sommer, deut. Journalist (1914 - 1996)

  • Im Verkehr kann man täglich ein Leben retten, nämlich sein eigenes.

Spanisches Sprichwort

  • Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung.

Jack Sparrow, Piraten Filmfigur

  • Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold ...

Tom Stoppard, engl. Dramatiker (geb. 1937)

  • Jeder Ausgang ist der Eingang zu etwas.

Elmar Storch (geb. 1973)

  • Denken ist nicht gleich wissen.
  • Der Sinn des Lebens:
    Die einzige Aufgabe des Menschen besteht darin seine DNA weiterzugeben.
    Alles andere ist unser Wunschdenken hinter dem wir uns verstecken.

John Steinbeck, amerik. Schriftsteller (1902 - 1968)

  • Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will.

Adlai Ewing Stevenson, amerik. Politiker (1900 - 1965)

  • Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.
  • Der Mensch lebt nicht von Wörtern allein, ungeachtet der Tatsache, dass er sie manchmal schlucken muß.

Robert Louis Stevenson, schott. Schriftsteller (1850 - 1894)

  • Deine Ängste behalte für dich, aber deinen Mut teile mit anderen.

Barbara Streisand, amerik Schauspielerin (geb. 1942)

  • Es ist der Traum jeder Frau, der Traum eines Mannes zu sein.

Gustav Stresemann, deut. Politiker (1878 - 1929)

  • Für den Sieger bedeutet der Frieden die Aufrechterhaltung seiner Machtstellung,
    die der Sieg ihm verliehen hat.

Stromberg, deut. Fernsehfigur

  • Wer nicht mit der Zeit geht, der muss... mit der Zeit gehen.
  • Die Titanic wurde von Profis gebaut.
    Die Arche Noah von Amateuren.
  • Mit schlechten Nachrichten ist immer so ne Sache ne? Ist wie Pflaster abreißen. Man weiß nie ob langsam oder in einem Ruck.

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