Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - R -

 

Wilhelm Raabe, deut. Erzähler (1831 - 1910)

  • Hoffnung und Freude sind die besten Ärzte.
  • Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens.
  • Das Alter, die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.
  • Man erlebt nicht das, was man erlebt, sondern wie man es erlebt.
  • Erst durch lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

Lord Raglan, engl. Feldmarschall (1788 - 1855)

  • Kultur ist - grob gesagt - alles was wir tun und die Affen nicht.

Marcel Reich-Ranicki, deut. Publizist und Literaturkritiker (geb. 1920)

  • Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.

Samuel Rayburn, amerik. Politiker (1882 - 1961)

  • Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreißen,
    doch um eine zu bauen, braucht man einen Zimmermann.

Jules Renard, franz. Schriftsteller (1864 - 1910)

  • Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

Art van Rheyn, deut. Aphoristiker (1939 - 2005)

  • Die Natur verteilt ihre Gaben gerecht:
    Die mit dem schwachen Verstand bekommen die lauteste Stimme.

Joachim Ringelnatz, deut. Schriftsteller (1883 - 1934)

  • Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.
  • Die besten Vergrößerungsgläser für die Freuden der Welt sind die, aus denen man trinkt.

Antoine de Rivarol, franz. Schriftsteller (1753 - 1801)

  • Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen, als die Furcht es zu verlieren.

Dennis Roch

  • Wenn es viele Worte braucht, zu sagen, was du denkst, denk noch mal drüber nach.

La Rochefoucauld, franz. Schriftsteller (1613 - 1680)

  • Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
  • Kein Mensch ist klug genug, um all das Böse zu erkennen, das er tut.

Alexander Roda Roda, Öster. Schriftsteller (1872 - 1945)

  • Auf den pünktlichen Menschen lastet ein Fluch:
    Sie müssen auf die Unpünktlichen warten.

Rudolf Rolfs, deut. Satiriker (1920 - 2004)

  • Die Werbung möchte uns einreden, dass man ohne Kopf weiter komme als ohne Krawatte.

Jules Romains, franz. Schriftsteller (1885 - 1972)

  • Vorurteile sterben ganz langsam, und man kann nie sicher sein, dass sie wirklich tot sind.

Romain Rolland, franz. Schriftsteller (1866 - 1944)

  • Die Wissenschaft kennt kein Mitleid.

Markus M. Ronner, Schweiz. Theologe und Autor (geb. 1938)

  • Computer-Muffel werden als die Analphabeten des 21. Jahrhunderts gelten.

Franklin Delano Roosevelt, amerik.Präsident (1882 - 1945)

  • Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben.

Philipp Rosenthal, deut. Industrieller (1855 - 1937)

  • Wer aufhört besser zu werden hat bereits aufgehört gut zu sein!

Peter Rosegger, öster. Schriftsteller (1843 - 1918)

  • Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.

Philipp Rosenthal, deut. Industrieller (1855 - 1937)

  • Der ideale Manager ist ein Mann, der genau weiß, was er nicht kann, und sich dafür die richtigen Leute holt.

Philipp Rosenthal, deut. Unternehmer (1916 - 2001)

  • Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen.
    Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.

Steve Ross

  • Es gibt Menschen, die den ganzen Tag arbeiten,
    andere, die den ganzen Tag träumen,
    und schließlich diejenigen, die eine Stunde träumen, die Ärmel hochkrempeln und sich ihre Träume erfüllen.

Jean-Jacques Rousseau, franz.-schweiz. Schriftsteller (1712 - 1778)

  • Tausend Wege führen zum Irrtum, ein einziger zur Wahrheit.
  • Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
  • Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.

Helen Rowland, amerik. Schriftstellerin (1875 - 1950)

  • Wenn ein Mädchen heiratet, tauscht es die Aufmerksamkeiten vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeiten eines Einzigen ein.

Friedrich Rückert, deut. Dichter (1788 - 1866)

  • Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
    doch niemals klug genug für den, der kommen mag.

Heinz Rühmann, deut. Schauspieler (1902 - 1994)

  • Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen.

Mevlana Celaleddin Rumi, türk. Mystiker (1207 - 1273)

  • Unkraut wächst in zwei Monaten, eine rote Rose braucht dafür ein ganzes Jahr.

John Ruskin, engl. Schriftsteller und Maler (1819 - 1900)

  • Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

Bertrand Russell, engl. Mathemathiker (1872 - 1970)

  • Das Problem ist, dass Narren und Fanatiker sich ihrer Sache so sicher sind, und die weisen Leute so viele Zweifel hegen.
  • Das größte Problem für einen Denker ist es,
    - das Problem so zu formulieren, dass es eine Lösung erlaubt.
  • Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.
  • Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
  • Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.

Russisches Sprichwort

  • Nichts ist so schön anzusehen, wie eine liebende Frau im Schlaf.
  • Mach dem Spiegel keine Vorwürfe.

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