Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - P -

 

Antonius von Padua, port.-ital. Franziskanermönch (1195 - 1231)

  • Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.

Marcel Pagnol, franz. Schriftsteller (1895 - 1974)

  • Wer weinende Erben hinterlassen will, darf keine Lebensversicherung abschließen.

Blaise Pascal, franz. Philosoph (1623 - 1662)

  • Das Herz hat sein Gründe, die die Vernunft nicht kennt.
  • Niemand spricht in unserer Gegenwart so von uns, wie in unserer Abwesenheit.

Cyril N. Parkinson, engl. Publizist (1909 - 1993)

  • Zu viele Besprechungen sind ein deutliches Zeichen für schlechte Organisation.
  • Die Bürokraten sind die Militaristen des Papierkrieges.

Louis Pasteur, franz. Chemiker (1822 - 1895)

  • Tierärzte haben es leichter.
    Die werden wenigstens nicht durch Äußerungen iherer Patienten irregführt.

George Smith Patton, amerk. General (1885 - 1945)

  • Achte darauf, worüber jemand zynisch spricht und Du weißt, was ihm fehlt.
  • Wenn man in Verhandlungen eintritt, ist überlegene Feuerkraft von Vorteil.

Jean Paul, deut. Dichter (1763 - 1825)

  • Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
  • Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden;
    man muss sie auch gehen lassen.
  • Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
  • Dass der Verstand erst mit den Jahren kommt, sieht man nicht eher ein,
    als bis der Verstand und die Jahre da sind.
  • Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.
  • Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um: Es macht uns durch kurze Fröste reifer.

Cesare Pavese, ital. Dichter (1908 - 1950)

  • Wenn ein Leben, das völlig frei wäre von jedem Gefühl für Sünde, realisierbar wäre, so würde es so leer sein, dass man sich davor entsetzte.

Saint-John Perse, franz. Dichter und Diplomat (1887 - 1975)

  • Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen,
    was man mit einem einzigen Wort sagen könnte.

Persisches Sprichwort

  • Der erste Schlag muss kräftig sein, dann ersparst du dir viele weitere.
  • Wer einen großen Stein aufhebt, zeigt, dass er damit nicht werfen will.

Jeff Pesis

  • Hardware nennt man die Teile eines Computers, die man treten kann.

Johann Heinrich Pestalozzi, schweiz. Pädagoge (1746 - 1827)

  • Es ist das Los der Menschen, dass die Wahrheit keiner hat.
    Sie haben sie alle, aber verteilt.
  • Jeder muss sich ein Ziel setzen, das er nicht erreichen kann,
    damit er stets zu ringen und zu streben habe.
  • Grundlage jeder Erkenntnis ist die Anschauung
  • Wenn die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes gelingen soll,
    so müssen ihm seine Eltern Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit schenken.
  • Selig ist der Mensch, der nicht schuld ist an der Armut seiner Nebenmenschen.

Zarko Petan, slowen. Autor (geb. 1929)

  • Die Historiker verfälschen die Vergangenheit, die Ideologen die Zukunft.
  • In leeren Köpfen finden Phrasen stärkeren Widerhall.

Ernst Petzoldt, deut. Schriftsteller und Bildhauer (1852 - 1955)

  • Wer sich mit Humor wappnet, ist praktisch unverwundbar.

Phaedrus, röm. Fabeldichter (15 v. Chr. - 50 n. Chr.)

  • Niemals ist das Bündnis mit einem Mächtigen verlässlich.

William Lyon Phelps, Amerik. Autor (1865 - 1943)

  • Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.

Harold Pinter, engl. Theaterautor u. Regisseur (geb. 1930)

  • Männer wollen alles ausprobieren, bevor sie es haben.
    Frauen wollen alles haben, damit sie es ausprobieren können.
  • Zukunft: die Ausrede all jener, die in der Gegendwart nichts tun wollen.

Edith Piaf, franz. Sängerin (1915 - 1963)

  • Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spass macht, so zu leben.

Pablo Picasso, span. Maler (1881 - 1973 v. Chr.)

  • Als Kind ist jeder ein Künstler.
    Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
  • Kunst wäscht die Seele vom Staub des Alltags rein.
  • Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.
  • Wenn ich mir keine Ölfarbe mehr leisten kann, kaufe ich Wasserfarben.
    Wenn für Wasserfarben kein Geld mehr bleibt, bitte ich um Bleistifte.
    Wenn die Bleistifte ausgehen, man mich ins Gefängnis wirft, spuck ich mir auf den Finger, bemale die Wand.

Max Planck, deut. Physiker (1858 - 1947)

  • Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang,
    für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.
  • Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.

Plato, griech. Philosoph und Gelehrter (427 - 347 v. Chr.)

  • Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg,
    aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen.
  • Gute Menschen brauchen keine Gesetze, um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen, während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehn.
  • Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.
  • Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.

Plinius, röm. Gelehrter (23 - 79)

  • Jede Zeit ist umso kürzer, je glücklicher man ist.

Plutarch, griech. Philosoph (45 - 125)

  • Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.
  • Wer wenig bedarf, kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.

Marcel Proust, franz. Schriftsteller (1871 - 1922)

  • Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.
  • Der beste Arzt ist die Krankheit;
    dem Wissen und der Güte macht man Versprechungen, dem Leiden gehorcht man.

Pythagoras, griech. Philosoph (570 - 510 v. Chr.)

  • Die kürzesten Worte, nämlich "ja" und "nein", erfordern das meiste Nachdenken.

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