Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - L -

 

Hermann Lahm, Deut. Dichter (geb. 1948)

  • Die Schnelligkeit des Zeitvergehens steigert sich im Alter im Quadrat.
  • Nur wer selber Mut hat, kann andere ermutigen.
  • Wer von anderen viel fordert, muß selber viel geben.
  • Beurteile einen Menschen nicht nach seinem Sonntagsgesicht, sonst übersiehst Du sechs Siebtel.
  • Das einzige, was wir ohne Sammeltrieb sammeln, sind Jahre.
  • Wer seine Kinder "Früchtchen" nennt, sollte nicht vergessen, dass er der Baum ist.
  • Zu einem großen Schnabel gehört meistens ein kleiner Kopf.
  • Lesen und Verstehen ist wie Trinken und Schmecken.
  • Nicht alles, was ich nicht habe, fehlt mir.
  • Lesen ist das Trinken von Buchstaben mit den Augen.

Laotse, chin. Philosoph (600 v. Chr)

  • Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk.
  • Wer andere bezwingt, ist kraftvoll.
    Wer sich selbst bezwingt, ist unbezwingbar.
  • Das Volk hungert, weil die Herren zu viel Steuern verzehren.
  • Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.
  • Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze;
    er passt sich anderen an.
  • Wer andere beherrscht ist stark; wer sich selbst beherrscht ist mächtig.

Edwin Land, amerik.Physiker (1909 - 1991)

  • Eine wesentliche Bedingung von Kreativität ist, keine Angst vor dem Versagen zu haben.

Gabriel Laub, pol.-tsch. Satiriker (geb. 1928)

  • Für die Fähigkeit, denken zu können,
    zahlen wir den übermäßig hohen Preis, denken zu müssen.
  • Zukunft ist die Zeit, in der man die ganze Vergangenheit kennen wird.
    Solange man die Vergangenheit nur teilweise kennt, lebt man in der Gegenwart.
  • Sklaverei ist kein Rechts-, sondern ein Geisteszustand.

Martin Lauer, deut. Leichtathlet (geb. 1937)

  • Ein Trainer ist ein Mensch, der sein Brot im Schweiß des Angesichts anderer Menschen verdient.

Stanislaw Jerzy Lec, pol. Aphoristiker (1909 - 1966)

  • Ich stimme mit der Mathematik nicht überein.
    Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist.
  • Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Wie schade, dass es eine Dornenkrone ist.
  • Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.
  • Immer wieder finden sich Eskimos, die den Afrikanern sagen, was sie zu tun haben.
  • Aus einer Reihe von Nullen macht man leicht eine Kette.
  • Auch zum Zögern muss man sich entscheiden.
  • Wir standen uns so nah, dass es zwischen uns keinen Platz mehr gab für Gefühle.
  • Wer eine Tragödie überlebt hat, ist nicht ihr Held gewesen.
  • Marionetten lassen sich sehr leicht in Gehenkte verwandeln. Die Stricke sind schon da.

Bruce Lee, Schauspieler und Kampfkünstler (1940 - 1973)

  • Nimm an, was nützlich ist.
    Lass weg, was unnütz ist.
    Und füge das hinzu, was dein Eigenes ist.

Hans Leip, deut. Schriftsteller (1893 - 1983)

  • Es ist alles schön, wonach man sich sehnt.

Christoph Lehmann, deut. Schriftsteller (1568 - 1638)

  • Die Gesetze sind den Spinnweben gleich,
    da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben henken,
    die Wespen aber und Hornissen hindurchdringen.
  • Es spielen sich eher zehne arm als einer reich.
  • Ein Amt ohne guten Sold macht Diebe.

Robert Lembke, deut. Journalist (1913 - 1989)

  • Jeder Politiker kennt einen Journalisten, auf dessen Indiskretion er sich verlassen kann.
  • Mitleid kriegst du geschenkt, den Neid musst du dir verdienen.
  • Es gibt Leute, die als charaktervoll gelten,
    nur weil sie zu bequem sind, ihre Ansichten zu ändern.
  • Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.
  • Ein Sportwagen ist eine Sitzgelegenheit, die es uns ermöglicht, von unten auf andere herabzuschauen.
  • Mit dem Werbespruch
    "Hier essen Sie wie zu Hause"
    vertreiben sich viele Gastwirte eine Menge möglicher Kunden.
  • Die Frau des Rentners hat plötzlich doppelt so viel Ehemann und halb so viel Haushaltsgeld.
  • Es gibt Psychologen, die in einer kurzen weißen Jacke arbeiten - hinter einer Bar.
  • Ordnung ist ein Durcheinander, an das man sich gewöhnt hat.

Wladimir Iljitsch Lenin, russ. Politiker (1870 - 1924)

  • Schlimmer als blind sein, ist, nicht sehen wollen.

Gotthold Ephraim Lessing, deut. Dichter (1729 - 1781)

  • Ein Titel muss kein Küchenzettel sein.
    Je weniger er von dem Inhalt verrät, desto besser.
  • Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit.
  • Der größte Fehler, den man bei der Erziehung zu begehen pflegt, ist dieser,
    dass man die Jugend nicht zum eigenen Nachdenken gewöhnt.
  • Die ersten Entschließungen sind nicht immer die klügsten,
    aber gewöhnlich die redlichsten.
  • Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert,
    geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umerhirrt.
  • Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet.
  • Je weiter ein Ideal entfernt ist, desto schöner ist es.
  • Wer gesund ist und arbeiten will, hat auf dieser Welt nichts zu fürchten.
  • Lese jeden Tag etwas, was sonst niemand liest.
    Denke jeden Tag etwas, was sonst niemand denkt.
    Tue jeden Tag etwas, was sonst niemand albern genug wäre, zu tun.
    Es ist schlecht für den Geist, andauernd Teil der Einmütigkeit zu sein.

François-Gaston duc de Lévis, franz. Schriftsteller (1719 - 1787)

  • Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.

Kurt Lewin, deut. Psychologe (1890 - 1947)

  • Wenn du etwas wirklich verstehen willst, versuche es zu verändern.

Jerry Lewis, amerik. Schauspieler (geb 1926)

  • Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen.
  • Jede Frau ist leicht zufriedenzustellen. Sie braucht nur fünf andere Frauen zu sehen, die dicker sind als sie selbst.
  • Jeder Mann tauscht eine Frau, die Kopfschmerzen hat, sehr gerne gegen eine, die welche verursacht.

Georg Christoph Lichtenberg, deut. Schriftsteller (1742 - 1799)

  • Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.
  • Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen,
    ohne jemanden den Bart zu versengen.
  • Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genauso wenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.
  • Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.
  • Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
    Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
  • Liebe ist ein Handel, wo beide Parteien gewinnen.

Justus von Liebig, deut. Chemiker (1803 - 1873)

  • Ein jeder Aberglaube versetzt uns in das Heidentum.

Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA (1809 - 1865)

  • Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht
  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen ohne Laster auch keine Tugenden haben.
  • Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.
  • Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden.

Astrid Lindgren, schwed. Schriftstellerin (1907 - 2002)

  • Macht ist die Hölle auf Erden

John Locke, engl. Philosoph (1632 - 1704)

  • Keines Menschen Kenntnis kann über seine Erfahrung hinausgehen.
  • Glück und Unglück sind zwei Zustände, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen.

Hermann Löns, deut. Schriftsteller (1866 - 1914)

  • Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz.

Helmut Lohner, öster. Schauspieler (geb. 1933)

  • Flirten im Urlaub ist annähernd so ungefährlich wie Bergsteigen ohne Kletterschuhe und Seil.

Sophia Loren, ital. Filmschauspielerin (geb. 1934)

  • Charme ist der unsichtbare Teil der Schönheit,
    ohne den niemand wirklich schön sein kann.

Konrad Lorenz, österr. Verhaltensforscher (1903 - 1989)

  • Hass macht nicht nur blind und taub, er macht auch unglaublich dumm.
  • Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.

Siegfried Löwitz, deut. Schauspieler (1914 - 1999)

  • Alles geht vorüber - sagt mancher - aber er hat dabei nicht an die Dummheit gedacht.

Martin Luther, deut. Reformator (1483 - 1546)

  • Ein Geiziger kann nichts Nützlicheres und Besseres tun, als wenn er stirbt.

Rosa Luxemburg, pol. Politikerin (1871 - 1919)

  • Du wirst nicht danach beurteilt, was du sagst, sondern was du tust.

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