Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - H -

 

Oliver Hassencamp, deut. Dramatiker (1921 - 1988)

  • Das deutsche Fernsehen entwickelt sich zielstrebig zu einer Verbrennungsanlage
    für den amerikanischen Kultur-Müll.
  • Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
  • Bei den wenigsten Gefängnissen sieht man die Gitter.

Gerhard Hauptmann, deut. Schriftsteller (1862 - 1946)

  • Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.

William Hazlitt, engl. Schriftsteller (1778 - 1830)

  • Der Mensch ist das einzige Tier, das lacht und weint,
    denn es kennt den Unterschied zwischen dem was ist, und dem, wie es hätte sein können.

Denis Healey, brit. Politiker (geb. 1917)

  • Entwicklungshilfe ist, wenn die armen Leute eines reichen Landes für die reichen Leute eines armen Landes Geld spenden.

Friedrich Hebbel, deut. Dramatiker und Lyriker (1813 - 1863)

  • Es gehört mehr Mut dazu seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
  • Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
  • Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
  • Vertrauen ist die größte Selbstaufopferung.

Martin Heidegger, deut. Philosoph (1889 - 1976)

  • Der Ort der Religion ist das Innere des Menschen.

Jascha Heifetz, Lit. Geiger (1901 - 1987)

  • Egal, auf welcher Seite du stehst, neben dir sind immer welche, die du lieber auf der anderen sehen würdest.

Heinrich Heine, deut. Dichter (1797 - 1856)

  • Es gibt nichts stilleres als eine geladene Kanone.
  • Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.
  • Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
  • Alle Menschen, die kein Herz haben, sind dumm.
    Denn die Gedanken kommen nicht aus dem Kopfe, sondern aus dem Herzen.

Martin Held, deut. Schauspieler (1908 - 1992)

  • Ein Snob ist ein Mensch, für den das Beste gerade schlecht genug ist.
  • Jeder will alt werden, aber keiner will es sein.

Herbert Henzler, deut. Wirtschaftsprofessor (geb. 1941)

  • Dass an Ideen und Kreativität kein Mangel herrscht, zeigt die zunehmende Schwarzarbeit.

Heraklit, griech. Philosoph (ca. 575 - 535 v.Chr)

  • Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.
  • Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze.

Jo Herbst, deut. Kabarettist (1928 - 1980)

  • Demut ist eine Bombe ohne Zünder.

Johann Gottfried Herder, deut. Dichter (1744 - 1803)

  • Wer am Wipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzeln.

Hermann Hesse, deut. Schriftsteller (1877 - 1962)

  • Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben -
    aber es hat nur ganz genau so viel Sinn,
    als wir selber ihm zu geben imstande sind.
  • Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.
  • Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.
  • Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben,
    wenn wir daraus vertrieben wurden.
  • Glück: der Zustand des still lachenden Eins-Seins mit der Welt.
  • Solange du nach dem Glück jagst, bist du nicht reif zum Glücklichsein.
  • Sich wegwerfen können für einen Augenblick,
    Jahre opfern können für das Lächeln einer Frau, das ist Glück.
  • Der Aphorismus ist so etwas wie ein Edelstein, der durch Seltenheit an Wert gewinnt und nur in winzigen Dosen ein Genuss ist.
  • Wer richtig liebt, der findet sich selbst. Die Meisten aber lieben, um sich zu verlieren.

Audrey Hepburn, amerik. Schauspielerin (1929 - 1993)

  • Die schönsten Romane werden erlebt - und nicht geschrieben.
  • Wenn man im Mittelpunkt einer Party stehen will, darf man nicht hingehen.
  • Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
  • Ich hatte schon immer den Verdacht, dass das Ausblasen der Kerzen auf der Geburtstagstorte ein getarnter Gesundheitstest für die Versicherung ist.

Walter Hesselbach, deut. Bankier (1915 - 1993)

  • Zukunft: die Zeit, von der man spricht,
    wenn man in der Gegenwart mit einem Problem nicht fertig wird.

Theodor Heuß, deut. Bundespräsident (1884 - 1963)

  • Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken,
    aber sie werden niemals Phantasie haben.
  • Vergessen ist Gefahr und Gnade zugleich.
  • Man muss auf anständige Weise verstehen, älter zu werden, um die Chance zu wahren, jung zu bleiben.

Dieter Hildebrandt, deut. Kabarettist (geb.1927)

  • Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt!
  • Es ist beruhigend festzustellen, dass die, die uns regieren, eigentlich gar kein Volk brauchen.

Sir Edmund Hillary, neus. Bergsteiger (geb.1919)

  • Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene ich.

Alfred Hitchcock, engl. Regisseur (1899 - 1980)

  • Ich habe niemals gesagt, dass alle Schauspieler dumme Kühe sind,
    ich habe lediglich gesagt, dass man sie so behandeln sollte.
  • Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.
  • Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.
  • Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung, bei der man auf Grund schlechter Führung begnadigt werden kann.
  • Der Star ist dem Kinopublikum eine Art lieber Verwandter. Und nichts ist für Menschen aufregender und amüsanter als zuzusehen, wie liebe Verwandte in Schwierigkeiten geraten.

Attila Hörbiger, öst. Schauspieler (1896 - 1987)

  • Kein Mensch kann wunschlos glücklich sein,
    denn das Glück besteht ja gerade im Wünschen.

Paul Hörbiger, öst. Schauspieler (1894 - 1981)

  • Der Mensch ist von Natur aus gut,
    aber in unserer hochzivilisierten Welt ist eben wenig Platz für die Natur.
  • Humor ist die Kunst sich ohne Spiegel selber ins Gesicht zu lachen.

Herbert Hoover, amerik. Präsident (1874 - 1964)

  • Worte ohne Taten sind die Mörder des Idealismus.
  • Ältere Herren erklären den Krieg. Aber es ist die Jugend, die kämpfen und sterben muss.

Elbert Hubbard, amerik. Schriftsteller und Verleger (1856 - 1915)

  • Die Lüge ist ein sehr trauriger Ersatz für die Wahrheit,
    aber sie ist der einzige, den man bis heute entdeckt hat.
  • Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

Ricarda Huch, deut. Schriftstellerin (1864 - 1947)

  • Liebe ist das einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden.

Victor Hugo, franz. Schriftsteller (1802 - 1885)

  • Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.
  • Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
  • Der Geist wird reich durch das, was er empfängt, das Herz durch das, was es gibt.
  • Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

Aldous Huxley, engl. Schriftsteller (1894 - 1963)

  • Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.
  • Kluge Menschen suchen sich die Erfahrungen selbst aus, die sie zu machen wünschen.
  • Der Glaube an eine größere und bessere Zukunft ist einer der mächtigsten Feinde gegenwärtiger Freiheit.
  • Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie.
    Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.
  • Der moderne Mensch hat ein neues Laster erfunden: Die Schnelligkeit
  • Was du bist hängt von drei Faktoren ab:
    Was du geerbt hast,
    was deine Umgebung aus dir machte
    und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast.
  • Die Tragödie der Wissenschaft -
    das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine häßliche Tatsache.
  • Das große Ziel des Lebens ist nicht Wissen, sondern Handeln.

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