Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - G -

 

Zsa Zsa Gabor, amerik. Schauspielerin (geb. 1917)

  • Eine erloschene Leidenschaft ist kälter als Eis.
  • Frühere Partner scheitern zu sehen, ist ein herrliches Vergnügen.
  • Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler:
    sie sind uninteressant.

John Galsworthy, engl. Schriftsteller (1867 - 1933)

  • Der Idealismus wächst mit der Entfernung vom Problem.

Indira Gandhi, ind. Premierministerin (1917 - 1984)

  • Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln.

Mahatma Gandhi, ind. Menschenrechtler (1869 - 1948)

  • Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.
  • Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.
  • Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren;
    Und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
  • Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.
  • Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
  • Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

Greta Garbo, amerik. Schauspielerin (1905 - 1990)

  • Das schwächere Geschlecht ist das stärkere - wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere.

Judy Garland, amerik. Schauspielerin (1922 - 1969)

  • Sei immer eine erstklassige Version Deiner Selbst,
    anstelle eine zweitrangige Version vn jemand anders zu sein.

José Ortega y Gasset, span. Philosoph (1883 - 1955)

  • Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun,
    wohl aber, was wir lassen müssen.

Paul Gauguin, franz. Maler (1848 - 1903)

  • Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben.

Charles de Gaulle, franz. Politiker (1890 - 1970)

  • Die Zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch,
    weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind.

Carl Friedrich Gauss, deut. Mathematiker (1777 -1855)

  • Man darf nicht das, was uns unwahrscheinlich und unnatürlich erscheint,
    mit dem verwechseln, was absolut unmöglich ist.

Arnold Gehlen, deut. Soziologe (1904 - 1976)

  • Holz ist ein ganz besonderer Stoff,
    denn aus ihm werden die Zeitungen und die Stimmzettel gemacht,
    aber auch die Pranger, wenn nicht sogar die Galgen.

Heiner Geißler, deut. Politiker (geb. 1930)

  • Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

Christian Fürchtegott Gellert, dt. Dichter (1715 - 1769)

  • Es ist mit unseren Urteilen wie mit unseren Uhren.
    Keine geht mit der anderen vollkommen gleich, und jeder glaubt doch der seinigen.
  • Geiz ist Grausamkeit gegen die Dürftigen - Verschwendung ist es nicht weniger.

Jean Genet, franz. Autor (1910 - 1986)

  • In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.
  • Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut.
    Morgen ist es vielleicht schon erlaubt.

John Paul Getty, amerik. Millardär (1932 - 2003)

  • Schuldest du der Bank 100 Dollar, ist das dein Problem.
    Schuldest du ihr 100 Millionen, ist das ihr Problem.
  • Sparmaßnahmen muß man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient.
    Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.
  • Uneigennützige Freundschaft gibt es nur unter Leuten gleicher Einkommensklasse.
  • Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag.
    Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.
  • Reich ist man erst dann, wenn man sich in seiner Bilanz um einige Millionen Dollar irren kann, ohne daß es auffällt.

Khalil Gibran, liban. Dichter (1883 - 1931)

  • Ich verzichte auf alle Weisheit, die nicht weinen,
    auf alle Philosophie, die nicht lachen,
    auf alle Größe, die sich nicht beugen kann - im Angesicht von Kindern.

André Paul Guillaume Gide, franz. Autor (1869 - 1951)

  • Glaube an die, die die Wahrheit suchen.
    Mistraue denen, die sie gefunden haben.
  • Es entspricht einem Lebensgesetz:
    Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere.
    Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt
    und die geöffnete nicht beachtet.

Johann Wolfgang von Goethe, deut. Dichter (1749 - 1832)

  • Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.
  • Zur Resignation gehört Charakter.
  • Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
  • Wer überwindet, der gewinnt.
  • Es irrt der Mensch, solang er strebt.
  • Keiner versteht den anderen ganz,
    weil keiner bei demselben Wort genau dasselbe denkt wie der andere.
  • Der Irrtum ist viel leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden.
  • Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
  • Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.
  • Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen,
    sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite haben.
  • Beifall lässt sich, wie Gegenliebe, wünschen, nicht erzwingen.
  • Ein wirklich großes Talent ist nicht irrezuleiten und nicht zu verderben.
  • Als ich jung war waren alle meine Glieder gelenkig bis auf eins.
    Jetzt wo ich alt bin, sind alle meine Glieder steif, bis auf eins.
  • Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.
  • Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
  • Der Undank ist immer eine Art Schwäche.
    Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
  • Halte immer an der Gegenwart fest.
    Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert,
    denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.
  • Zeige man doch dem Jüngling des edel reifenden Alters Wert und dem Alter die Jugend, dass beide des ewigen Kreises sich erfreuen und so sich Leben im Leben vollende!
  • Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich immer; denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.
  • Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewußt hat.
  • Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
    doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen!
  • Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
  • Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?
  • Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.

Curt Goetz, deut.-schweiz. Schriftsteller und Schauspieler (1888 - 1960)

  • Man kann das Leben schwerlich leicht nehmen, aber leicht zu schwer.
  • Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen überreden.
  • Tugend ist etwas zum Behalten, das man eigentlich verlieren möchte.

Samuel Goldwyn, amerik. Filmproduzent (1882 - 1974)

  • Lebenskunst ist zu 90 % die Fähigkeit, mit Leuten auszukommen, die man nicht mag.

August Neidhardt von Gneisenau, preuß. Heerführer (1760 - 1831)

  • Strategie ist die Wissenschaft des Gebrauchs von Zeit und Raum.

Vincent van Gogh, niederl. Maler (1853 - 1890)

  • Was wäre das Leben, wenn wir nicht den Mut hätten, etwas zu riskieren?
  • Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen -
    doch es wachsen keine Blumen auf ihr.

Emma Goldman, amerik. Anarchistin (1869 - 1840)

  • Wenn man Liebe nicht bedingungslos geben und nehmen kann, ist es keine Liebe, sondern ein Handel.
  • Das gewalttätigste Element der Gesellschaft ist die Ignoranz.
  • Wenn ich nicht tanzen darf, möchte ich an eurer Revolution nicht beteiligt sein.

Maxim Gorki, russ. Schriftsteller (1868 - 1936)

  • Eigentlich sollte man einen Menschen nicht bemitleiden, besser ist es, ihm zu helfen.

Christian Dietrich Grabbe, deut. Dramatiker (1801 - 1836)

  • Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein, denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht.

Siegmund Graff, deut. Aphoristiker (1898 - 1979)

  • Jeder Verbesserung ist ein Fortschritt, aber nicht jeder Fortschritt eine Verbesserung.
  • Das Fernsehen unterhält die Leute, indem es verhindert, dass sie sich miteinander unterhalten.

Billy Graham, amerik. Wrestler (geb. 1943)

  • Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg.

Griechisches Sprichwort

  • Mancher, der reinen Tisch macht, beschmutzt nur den Fußboden.
  • Heirate oder heirate nicht - du wirst es in jedem Fall bereuen.
  • Man muss nicht unbedingt das Licht des Nächsten ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen.

Graham Greene, engl. Schriftsteller (1904 - 1991)

  • Wenn man den Menschen die Hölle auf Erden bereiten will,
    braucht man Ihnen nur alles zu erlauben.

Franz Grillpazer, öst. Dichter (1791 - 1872)

  • Monde und Jahre vergehen,
    aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch.
  • Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
  • Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.
  • Genialität ist Eigentümlichkeit der Auffassung, Talent Fähigkeit des Wiedergebens.
  • Das fürchterlichste Mittel gegen quälende Gedanken ist die Zerstreuung,
    sie führt zur Gedankenlosigkeit.

Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller (1908 - 1968)

  • Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, dass sie ihn einholt.

Che Guevara, span. Revolutionär (1928 - 1967)

  • Wer herzhaft lacht, hat mich nicht richtig verstanden.

Sacha Guitry, franz. Schauspieler (1885 - 1957)

  • Es ist besser, eine Frau zu haben, mit der man nicht leben kann,
    als eine, ohne die man nicht leben kann.
  • Der Flirt ist die Kunst, einer Frau in die Arme zu sinken, ohne ihr in die Hände zu fallen.
  • Die Liebe ist eine Gemütskrankheit, die durch die Ehe schnell geheilt werden kann.
  • Das waren noch glückliche Zeiten, da man nach dem Kalender lebte!
    Heute lebt man nach der Uhr.
  • Wer eine hohe Lebensversicherung abschliesst, stürzt seine Frau in Gewissenskonflikte.

Forrest Gump, amerik. Filmfigur

  • Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was drin ist.

Tenzin Gyatso, buddhistischer Mönch (geb. 1935)

  • Mitgefühl und Liebe sind wertvolle Dinge im Leben.
    Sie sind nicht kompliziert.
    Sie sind einfach, aber sie sind schwierig zu praktizieren.
  • Teile dein Wissen. Das ist ein Weg, Unsterblichkeit zu erlangen.
  • Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

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