Elmar Storch - Auszug des Seins
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Zitate - F -
William Faulkner, amerik. Schriftsteller (1897 - 1962)
Was wir bei uns Grundsätze nennen, nennen wir bei den anderen Vorurteile.
Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.
Fernandel, franz. Filmschauspieler (1903 - 1971)
Der Mut ist wie ein Regenschirm.
Wenn man ihn am dringensten braucht, fehlt er einem.
Ernst Ferstl, österr. Lehrer und Autor (geb. 1955)
Wenn es darum geht, die Zeichen der Zeit zu lesen,
merkt man erst, wie viele Analphabeten herumrennen.
Gerade weil wir alle in einem Boot sitzen,
sollten wir heilfroh sein, dass nicht alle auf unserer Seite stehen.
Es ist ein Jammer, dass die Besserwisser zwar alles besser wissen,
aber nichts besser machen.
Wer auf bessere Zeiten wartet, verschlechtert seine Ausgangsposition am Start zur Zukunft.
Das auffälligste Zeichen unserer Wegwerfgesellschaft ist das Anhäufen von Dingen.
Jede lange Beziehung beginnt mit einem Kurzschluß zwischen Herz und Gehirn.
Unser Ärger ist sehr oft eine Nummer zu groß, unsere Freude eine zu klein.
Wer in seinem Leben den Weg des geringsten Widerstandes gehen will,
muß darauf gefaßt sein, vielen Fragen ausweichen zu müssen.
Auch Umwege erweitern unseren Horizont.
Erfolg ist ein Geschenk - eingepackt in harte Arbeit.
Wir müssen nicht nur mit dem leben, was wir haben,
sondern auch mit dem, was uns fehlt.
Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro.
Ludwig Feuerbach, deut. Philosoph (1804 - 1872)
Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert,
desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
Ernst von Feuchtersleben, öster. Arzt (1806 - 1849)
Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.
Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt.
Johann Gottlieb Fichte, deut. Philosoph (1762 - 1814)
Der Gelehrte vergesse, was er getan hat, sobald es getan ist, und denke stets nur an das, was er noch zu tun hat.
Werner Finck, deut. Kabarettist (1902 - 1978)
Es gab einmal ein Zeitalter - es war das griechische - da war der Mensch das Maß aller Dinge.
Heute sind die Dinge das Maß aller Menschen.
An dem Punkt, wo der Spaß aufhört, beginnt der Humor.
Otto Flake, deut. Schriftsteller (1880 - 1963)
Wer mit den Menschen auskommen will, darf nicht zu genau hinsehen.
Gustave Flaubert, franz. Schriftsteller (1821 - 1880)
Die Zukunft beunruhigt und die Vergangenheit hält uns fest,
deshalb entgeht uns die Gegenwart.
Wie leer ist die Welt für den, der sie einsam durchwandert!
Theodor Fontane, deut. Schriftsteller (1819 - 1898)
Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
In Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung.
Das menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.
Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.
Bernard Fontanelle, franz. Schriftsteller (1657 - 1757)
Eine schöne Frau ist ein Paradies für die Augen, eine Hölle für die Seele,
und ein Fegefeuer für den Geldbeutel.
Malcolm Stevenson Forbes, amerik. Verleger (geb. 1947)
Die Finanzwissenschaft lehrt, wie man Geld so lange von Hand zu Hand gehen lässt, bis es schliesslich verschwunden ist.
Henry Ford, amerik. Industrieller (1863 - 1947)
Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt, er übergibt nur das Geld.
Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.
Suche nicht Fehler, suche Lösungen.
Nichts ist besonders schwer, wenn man es in kleine Arbeiten aufteilt.
Enten legen ihre Eier in aller Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt.
Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.
Anatole France, franz. Schriftsteller (1844 - 1924)
Wie die Ägypter die Krokodile anbeteten, die sie frassen, so beten wir die Automobile an, die uns totfahren.
Es liegt eben in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln.
Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.
Benjamin Franklin, amerik. Staatsmann (1706 - 1790)
Liebe Deine Feinde, denn sie sagen Dir Deine Fehler.
Es gibt keine guten Kriege und keinen schlechten Frieden.
Der Unzufriedene findet keinen bequemen Stuhl.
Ist die Zeit das Kostbarste unter allem,
so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.
In dieser Welt ist nichts sicherer außer Tod und Steuer.
Alte Knaben haben genauso ihr Spielzeug wie die jungen,
der Unterschied liegt lediglich im Preis.
Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen,
verdient weder Freiheit noch Sicherheit.
Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
Mit zwanzig regiert der Wille, mit dreißig der Verstand und mit vierzig das Urteilsvermögen.
Französisches Sprichwort
Eine verliebte Frau versalzt die Suppe und versüsst das Schlafengehen.
Abschied nehmen bedeutet immer ein wenig sterben - Partir, c'est mourir un peu
Sigmund Freud, Arzt und Psychologe (1856 - 1939)
Stößt sich ein Riese den Kopf, freuen sich die Zwerge.
Es gibt ebensowenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.
Derjenige, der zum ersten Mal an Stelle eines Speeres ein Schmipfwort benutzte,
war der Begründer der Zivilisation.
Im Leben streben die Menschen mehr danach Schmerz zu vermeiden,
als Freude zu gewinnen.
Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
Auch nach dreißigjährigem Studium habe ich noch immer nicht herausgefunden,
was Frauen überhaupt wollen.
Erich Fried, öster. Lyriker (1921 - 1988)
Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.
Friedrich der Große, König von Preußen (1712 - 1786)
Gute Sitten haben für die Gesellschaft mehr Wert als alle Berechnungen Newtons.
Ein Augenblick des Glücks wiegt Jahrtausende des Nachruhms auf.
Max Frisch, schweiz. Schriftsteller (1911 - 1991)
Eifersucht ist Angst vor dem Vergleich.
Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit.
Die glaubt niemand!
Robert L.Frost, amerik. Lyriker (1874 - 1963)
Nichts bringt zwei Nachbarn so nahe wie ein guter Zaun.
Ein Diplomat ist ein Mann, der sich den Geburstag einer Dame merkt und ihr Alter vergisst.
Der Unterschied zwischen Job und Kariere ist der Unterschied zwischen vierzig und sechzig Stunden in der Woche.
Wer getreulich acht Stunden am Tage arbeitet, bringt es am Ende vielleicht dazu, ein Boss zu werden und zwölf Stunden am Tage zu arbeiten.
Dem Storch gegenüber haben die Frösche eine beschränkte Souveränität.
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende vielleicht doch Recht haben.
Es ist schon komisch, daß ein Mann, der sich um nichts auf der Welt Sorgen machen muß, hingeht und eine Frau heiratet.
Das Gehirn ist ein wundervolles Organ. Es fängt sofort an zu arbeiten, wenn man morgens aufwacht, und hört nicht auf damit, bis man im Büro ist.
Ludwig Fulda, deut. Bühnenautor (1862 - 1939)
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen:
Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt;
wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird.
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