Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - D -

 

Salvador Dali, span. Maler (1904 - 1989)

  • Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, dass man nicht mehr dazugehört.
  • Wer interessieren will, muß provozieren.
  • Geld haben ist schön, solange man nicht die Freude an Dingen verloren hat,
    die man nicht mit Geld kaufen kann.
  • Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Charles Darwin, brit. Biologe (1809 - 1882)

  • Es besteht eine konstante Tendenz allen beseelten Lebens, sich so weit zu vermehren,
    dass die verfügbare Nahrung nicht ausreicht.
  • Ohne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung.

Jefferson Davis, amerik. Politiker (1808 - 1889)

  • Sei nie zu den Bescheidenen überheblich und zu den Überheblichen bescheiden.

Thomas Dehler, deut. Politiker (1897 - 1967)

  • Recht hat wenig Sinn, wenn es die Freiheit nicht schützt.

Richard Fedor Leopold Dehmel, deut. Dichter (1863 - 1920)

  • Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.

Demokrit, driech. Philosoph (460 - 371 v. Chr)

  • Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus.
  • Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig als durch ihre ursprüngliche Anlage.
  • Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen: sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.

René Descartes, franz. Philosoph und Naturwissenschaftler (1596 - 1650)

  • Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt, wie der Verstand,
    denn jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon hat.
  • Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen,
    können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.

Karlheinz Deschner, deut. Schriftsteller (geb. 1924)

  • Demokratie ist die Kunst, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen.

Deutsches Sprichwort

  • Gesundheit kauft man nicht im Handel,
    denn sie liegt im Lebenswandel.
  • Wer mit den Hunden ins Bett geht, steht mit den Flöhen auf.
  • Wir leben zu sehr in der Vergangenheit,
    haben Angst vor der Zukunft und
    vergessen dabei völlig die Gegenwart zu genießen.
  • Zufrieden sein ist große Kunst,
    zufrieden scheinen, bloßer Dunst,
    zufrieden werden, großes Glück,
    zufrieden bleiben, Meisterstück.
  • Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als jener, der ohne Ziel herumirrt.

Charles Dickens, engl. Erzähler (1812 - 1870)

  • Wenn es keine schlechten Menschen gäbe, gäbe es keine guten Juristen.
  • Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.

Marlene Dietrich, deut. Schauspielerin (1901 - 1992)

  • Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau -
    komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin.
  • Es sind die Freunde, die man um vier Uhr morgens anrufen kann, welche von Bedeutung sind.

Walt Disney, amerik. Filmproduzent (1901 - 1966)

  • Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum

Benjamin Disraeli, engl. Politiker (1804 - 1881)

  • Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken.
  • Es gibt schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner.

Heimito von Doderer, öster. Schriftsteller (1896 - 1966)

  • Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt.
  • Für ein gutes Gespräch sind die Pausen genauso wichtig wie die Worte.

John Donne, engl. Dichter (1572 - 1631)

  • Liebe, auf Schönheit gegründet, stirbt mit ihr.

Dostojewski, russ. Schriftsteller (1821 - 1881)

  • Einen Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Friedrich Dürrenmatt, Schweiz. Schriftsteller (1921 - 1990)

  • Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen.
  • In der Wirtschaft geht es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald.
  • Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift.
  • Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann.
  • Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.
  • Die Vitalität wird zu Lasten des Verstandes überschätzt.
    Dabei sind es die Ochsen und nicht die Denker, die uns zu Tode trampeln.
  • Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass es sterben wird.
    Die Verdrängung dieses Wissens ist das einzige Drama des Menschen.
  • In Rußland wird das Volk durch die Partei verdummt,
    in den Vereinigten Staaten durch die Television.
  • Ideologie ist Ordnung auf Kosten des Weiterdenkens.

Alexandre Dumas, franz. Schriftsteller (1802 - 1870)

  • Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen.

Tilla Durieux, öster. Schauspielerin (1880 - 1971)

  • Je älter man wird, desto mehr braucht man einen Weißt-du-noch-Freund.

Bob Dylan, amerik. Sänger (geb. 1941)

  • Was bedeutet schon Geld?
    Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.

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