Elmar Storch - Auszug des Seins

Zitate - A -

 

Marcel Achard, franz. Dramatiker (1899 - 1974)

  • Eine kluge Frau fragt nicht, wo ihr Mann gewesen ist;
    eine kluge Frau weiß es.
  • Reue ist der feste Vorsatz, beim nächsten Mal keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.
  • Wenn eine Frau die Wahl zwischen Liebe und Reichtum hat,
    versucht sie immer, beides zu wählen.
  • Die Lüge hat zwei Steigerungsformen: Diplomatie und Statistik.
  • Es gibt kaum etwas Schöneres,
    als den Frauen beim Sammeln von Erfahrungen behilflich zu sein.
  • Man braucht nicht geistreich zu sein, um zu wissen, dass man begabt ist.
    Aber man braucht Geist, um zu verbergen, dass man keine Begabung hat.
  • Der Flirt ist das Manöver, die Liaison der Krieg.

Henry Adams, amerik. Historiker (1838 - 1886)

  • Ein an die Macht gekommener Freund ist ein verlorener Freund.

Joseph Addison, engl. Dichter (1672 - 1719)

  • Jeder Mensch sollte sich immer vor Augen halten, wie viel mehr er besitzt, als er braucht, und wie viel unglücklicher er sein könnte, als er wirklich ist.

Konrad Adenauer, deut. Bundeskanzler (1876 - 1967)

  • Die zehn Gebote sind deshalb so eindeutig,
    weil sie nicht auf einer Konferenz beschlossen wurden.
  • Machen Sie sich erst einmal unbeliebt,
    dann werden Sie auch ernst genommen.
  • Bei allem, was man sagt, kommt es oftmals gar nicht darauf an, wie die Dinge sind,
    sondern darauf, was Böswillige daraus machen.
  • Erfahrungen sind die Samenkörner, aus denen die Klugheit emporwächst.
  • Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat.
  • Man muss das Gestern kennen, man muss auch an das Gestern denken,
    wenn man das Morgen wirklich gut und dauerhaft gestalten will.
  • Es gibt zwei Wege für den Aufstieg:
    Entweder man passt sich an oder man legt sich quer.
  • Man darf niemals 'zu spät' sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.

Alfred Adler, österr. Arzt und Psychotherapeut (1870 - 1937)

  • Es ist einfacher, für seine Prinzipien zu kämpfen, als nach ihnen zu leben.

Äthiopisches Sprichwort

  • Der Mann, den kein Hunger plagt, sagt von der Kokosnuss,
    dass sie eine harte Schale hat.

Afrikanisches Sprichwort

  • Wenn ein Baum sich zu beugen versteht, wird er nie vom Winde gebrochen.
  • Du predigst mehr durch das, was du bist, als durch das, was du sagst.
  • Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
  • Alles kann man sauber machen, nur nicht den schmutzigen Mund.

Georgius Agricola, deut. Wissenschaftler (1494 - 1555)

  • Erfolge nehmen alle für sich in Anspruch,
    Mißerfolge werden einem einzigen zugeschrieben.

Dante Aligheri, ital. Dichter (1265 - 1321)

  • Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

Woody Allen, amerik. Regisseur (geb. 1935)

  • Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz - und zu kurz ist es übrigens auch.
  • Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende.
  • Sex ist wirklich innovativ ist man nur dann, wenn mal was daneben gegangen ist.
  • Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten.
    In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.
  • Sex ist der Schlüssel.
    Wie also jemand vierzig Jahre lang verheiratet sein kann,
    hat für mich mehr von einem Wunder als die Teilung des Roten Meeres.
  • Ich kann nicht soviel Musik von Wagner anhören. Ich hätte sonst den Drang, Polen zu erobern.

Peter Altenberg, öster. Schriftsteller (1859 - 1919)

  • Einen Menschen erziehen heißt, ihm zu sich selbst verhelfen.
  • Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.
  • Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.

Axel von Ambesser, öster. Regisseur (1910 - 1988)

  • Die meisten bekommen eine Meinung, wie man einen Schnupfen bekommt, durch Ansteckung.

Carl Amery, deut. Schriftsteller (geb. 1922)

  • Die Menschheit ist auch nichts anderes als die Fischheit oder die Regenwurmheit.

Henri-Frédéric Amiel, schweiz. Philosoph (1821 - 1881)

  • Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden.

Hans Christian Andersen, dän. Dichter (1805 - 1875)

  • Das Leben ist das schönste Märchen, denn darin kommen wir selber vor.
  • Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.

Jean Anouilh, franz. Dramatiker (1910 - 1987)

  • Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
  • Kinder müssen die Dummheiten der Erwachsenen ertragen, bis sie groß genug sind, sie selbst zu machen.

Thomas von Aquin, deut. Philosoph (1225 - 1274)

  • Vornhemer als angreifen ist standhalten

Arabisches Sprichwort

  • Frieden kommt durch Verständigung, nicht durch Vereinbarung.
  • Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es;
    wenn du aber vernimmst, dass ein Mann seinen Charakter geändert hat, so glaube es nicht!
  • Ewiger Sonnenschein schafft eine Wüste.
  • Jeder Wissende Irrt sich, und jedes edle Pferd stolpert.
  • Sage deinem Freund nicht, was dein Feind nicht hören soll.
  • Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd.

Archimedes, griech. Mathematiker (287 - 212 v.Chr)

  • Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde.

Aristoteles, griech. Philosoph (384 - 327 v.Chr)

  • Jeder kann wütend werden, das ist einfach.
    Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
  • Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
  • Kein großes Genie existiert ohne die Beimischung von Wahnsinn.
  • Was ist ein Freund? Eine einzige Seele, die in zwei Körpern wohnt.
  • Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.
  • Denken und sein werden vom Widerspruch bestimmt.
  • Der ideale Mensch fühlt Freude, wenn er anderen einen Dienst erweisen kann.
  • Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

Louis Armstrong, amerik. Jazztrompeter und Sänger (1901 - 1971)

  • Es gibt Wohltäter, die es gern sehen, auf frischer Tat ertappt zu werden.
  • Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.

Berthold Auerbach, deut. Schriftsteller (1812 - 1882)

  • Man bedarf oft das Unnötigste am meisten.

Aurelius Augustinus, Theologe und Philosoph (354 - 430)

  • Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Marcus Aurelius, Röm. Kaiser (121 - 180)

  • Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.
  • Lebe nicht, als hättest du tausend Jahre vor dir.
    Das Schicksal liegt in deiner Hand;
    mache einen guten Menschen aus dir,
    solange Leben und Kraft noch in dir sind.
  • Es fürchtet jemand den Wandel?
    Was kann denn ohne Wandel geschehen?
  • Unser Leben ist das, wozu unsere Gedanken es machen.
  • Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.

Theresia von Avila, span. Mystikerin (1515 - 1582)

  • Tu deinem Leib was Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

- zurück -

copyright © 2006 storchcity | XHTML 1.1 | CSS | design by elmar storch