Elmar Storch - Auszug des Seins

Der Sinn des Lebens - Teil 2?

der nächtliche tiefschlaf kommt an den punkt des todes ran. keine gedanken nichts.

also prinzipiell sollte man keine angst haben müssen.

ein kurzes gastspiel und das wars.

nichts mehr, keine morgensonne, kein wind durchs haar kein lächeln von freunden, liebsten, familie.

aber die anderen haben einen ja noch in gedanken ... trauern?

sie werden auch sterben weg sein, man selbst kriegst nicht mit, ende.

die andern, ende.

danach, ende.

welchen sinn hat das leben nun persönlich.

keinen.

all diese zeilen, keinen.

arbeit, fleiss, keinen.

"da geniess dein einziges leben doch", wofür, das ich wird weg sein.
wie alle anderen ichs und die zukünftigen ebenso.

umbringen, genauso sinnlos, dein ich wird eh sterben, weg sein, was solls bringen.

pflanze dich fort, sei eine dumme nummer der evolution ohne möglichkeit auszubrechen.

pflanze dich fort, du hast keine andere aufgabe auf dieser welt.

der natur geht es in all den abermillion jahren nur um die reine reproduktion und weitergabe der dna.

geboren werden, reproduktion, sterben.

und wer sich nicht reproduziert, ist nutzlos.

nicht nutzlos in gedanken für die anderen, aber biologisch, sackgasse.

und die gedanken sind auch nichts ... für die anderen in ein paar jahren, für dein ich sofort.

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